m|c News

Mittwoch, den 26.10. 2011 00:00

Flotte Sohlen und viel Rührung

Martinsclub feierte 20 Jahre Seniorenarbeit


Foto: Walter Gerbracht

Schick in Schale geworfen kamen viele der Gäste zur Seniorenfeier am Sonntag, 23. Oktober ins Neustädter m|Centrum. Knapp 80 Menschen feierten das 20-jährige Bestehen der Seniorenarbeit vom Martinsclub. Der Alleinunterhalter Dieter Stahl brauchte nicht lange zu animieren: Es wurde von Anfang an geschunkelt und geklatscht und so manche flotte Sohle aufs Parkett gelegt.

„Der Spaß stand immer im Vordergrund“, lies Gottfried Rosensprung verlauten. Der 58-jährige Sozialpädagoge gestaltet seit 1991 maßgeblich das Freizeitprogramm für die Senioren. In seiner Rede dankte er seinen Mitarbeiterinnen und Kooperationspartnern und lies die Entwicklung des Martinsclub sowie der Seniorenarbeit Revue passieren: Die Spiele – eigens für die Seniorentreffs entwickelt – , die Tanzabende, die Reisen, die Bingo-Veranstaltungen und die Tagesausflüge fanden in seiner Rede ebenfalls Platz. Auch Elisabeth Kriechel, Bewohnerin der Bremer Heimstiftung griff zum Mikrofon und würdigte die Seniorenarbeit des Martinsclub, zu der sie einen persönlichen Bezug entwickelt hat: „Ich habe viele Freunde durch den m|c gewonnen“, sagte sie.

Dass der m|c um die Finanzierung des Freizeitprogramms immer wieder kämpfen musste, blieb ebenfalls nicht unerwähnt: „Es gab Höhen und Tiefen“, sagte Rolf Poppe, Vorstandsmitglied des m|c und selbst am Aufbau der Seniorenarbeit beteiligt. Poppe dankte Rosensprung für sein besonderes Engagement: „"Was du alles auf den Weg gebracht hast - spitze!"

Zu der Feier waren auch Gäste von außerhalb gekommen: Margret Kaemena, deren Schwägerin Margot Kaemena und deren Enkelin Kristin Meyer-Kisker ernteten ein freudiges Hallo von den Veranstaltern und anderen Gästen. Margret Kaemena zählt zu denen, die fast von Anfang an dabei waren. Seit März 2011 wohnt sie nun bei ihrer Schwägerin im Landkreis Osnabrück. Die Gruppenaktivitäten aufzugeben, ist ihr nicht leicht gefallen. Beim Schwimmen, beim Tanzen und beim Clubtreffen sei sie immer dabei gewesen, schilderte die 64-Jährige. „Für Margret war das neben der Familie das zweite Standbein", ergänzte Margot Kaemena. Für sie ein gutes Beispiel, welche Bedeutung Seniorenarbeit hat.